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Gerade jetzt! – 10 Thesen, warum der Religionsunterricht in der Corona-Zeit unverzichtbar ist

Veröffentlicht von Andrea Lehr-Rütsche am

Religion – wozu soll das jetzt gut sein? So oder ähnlich scheinen viele für die öffentliche Schulbildung Verantwortliche gedacht zu haben, als es darum ging, schulische Antworten auf die durch die Corona-Krise notwendig gewordenen Schutzmaßnahmen zu finden. Rasch und viel zu selbstverständlich wurde von Seiten der Ministerien und Schulleitungen eine Scheidelinie gesetzt – zwischen Kernfächern, auf die sich der reduzierte Schulbetrieb konzentrieren sollte, und Randfächern, die man entbehren kann, wenn es hart auf hart kommt.
Folglich kamen letztere in den Monaten der Corona-Beschulung kaum mehr zum Zuge – auch der Religionsunterricht nicht, um den es hier geht.

Die folgenden Thesen legen dar, weshalb der Religionsunterricht in der Corona-Zeit am Ort der Schule unverzichtbar ist. Sie entspringen nicht der defensiven Absicht, das Existenzrecht eines Schulfaches in Zeiten akuter Gefährdung zu behaupten. Vielmehr geht es hier ums Ganze: das Recht der Kinder und Jugendlichen auf umfassende Bildung. In Zeiten grundstürzender existenzieller Erschütterungen und eines entsprechend gestiegenen Orientierungsbedarfs ist eine solche weit gefasste Bildung wichtiger denn je. Daher gilt: Gerade jetzt darf der Religionsunterricht nicht ausfallen!

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1 Kommentar

Hans-Rainer Preiss · 15. September 2020 um 17:15

Leider kein Wort in der Dunkelheit zu Jesus, dem “Gründer” der christlichen Religion: ,,Ich bin das Licht der Welt.”

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