Panta rhei – alles fließt. Dies gilt besonders für das Internet. In diesen großen Strom fließen viele Nebenflüsse ein, neue Gewässer bilden sich – und alle im Internet Tätigen müssen sich diesem Strom anpassen und auf ständige Veränderungen eingestellt sein. So geht es auch rpi-virtuell. Neue technische Entwicklungen wie Smartphone und Tablet erfordern zusätzlich zum…
Netzwerk statt Plattform. Das kommende rpi-virtuell stellt seinen zentrale Dienste unter je eigene Adressen.
Panta rhei – alles fließt. Dies gilt besonders für das Internet. In diesen großen Strom fließen viele Nebenflüsse ein, neue Gewässer bilden sich – und alle im Internet Tätigen müssen sich diesem Strom anpassen und auf ständige Veränderungen eingestellt sein.
So geht es auch rpi-virtuell. Neue technische Entwicklungen wie Smartphone und Tablet erfordern zusätzlich zum Bisherigen neue Programmierungen. Wir wären mit der alten, selbst entwickelten Software nicht mehr zukunftsfähig. Deswegen unterstützt die EKD rpi-virtuell dabei, auf eine verbreitete “open source” Technologie umzuziehen, auf WordPress. WordPress ist die weltweit am meisten genutzte Technologie für eigene Internetdarstellungen. Ursprünglich als Blogsystem entwickelt, erfährt WordPress durch zahllose Programmierer ständige Erweiterungen. D.h., vieles von dem, was das alte rpi-virtuell geboten hat, wird es auch weiterhin geben. Manches kommt neu hinzu, anderes wird es in veränderter Form geben. Zurzeit sind wir mitten im „Umzugsprozess“, der bis 2017 abgeschlossen sein soll. Mit dem Umzug wurde auch der Wunsch verbunden, den Zugang für die Nutzenden zu vereinfachen. Dadurch wurde eine Änderung des Gesamtkonzeptes notwendig. Statt einer Plattform mit allen Angeboten wird es künftig ein Netzwerk von Diensten geben. Ziel ist eine Komplexitätsreduktion, die es den Nutzenden ermöglicht, nur das im Blick haben zu müssen, was sie für ihr konkretes Vorhaben auch brauchen.
Stets informiert über alle Aktivitäten in der Gruppe
Kolleginnen und Kollegen können sich auch weiterhin in Gruppenforen austauschen und Material zuspielen. Diese Funktion ist bereits auf der neuen Plattform installiert und kann unter http://gruppen.rpi-virtuell.de/ getestet werden. Anmelden können sich alle Nutzerinnen und Nutzer des bisherigen rpi-virtuell mit ihrem bestehenden Namen und Passwort, alle anderen können sich selbstverständlich gerne neu auf der Plattform registrieren.
Ein Blogserver mit ausreichend Platz ermöglicht Nutzenden und Gruppen, eigene Webseiten mit individuellen Design und abgestimmten Funktionen zu nutzen.
Blogs
Eigene Blogs können weiterhin – in verschiedenen Designs – erstellt und veröffentlicht werden. Die vorhandenen Blogs sind bereits auf den neuen Server „umgezogen“ und unter http://blogs.rpi-virtuell.de/ erreichbar.
Materialpool
Er wird weiterhin das Herzstück von rpi-virtuell bleiben und ausgebaut werden. Bis Ende des Jahres bleibt er in der gewohnten Form unter http://www.rpi-virtuell.net/material zugänglich und wird ab 2017 grundlegend überarbeitet ebenfalls auf der neuen technischen Plattform erreichbar sein.
Was wird sich verändern?
Technische Skizze einer facettierten Suche: Der neue Materialpool soll vor allem bessere Suchergebnisse und direkt verwendbare Inhalte liefern.
Grundlegend wird sowohl die Technik als auch die Funktionalität des Materialpools deutlich erweitert. Erste Ideen zu einer facettierten Suche, über die man in mehreren Schritten die Ergebnisse immer feiner granulieren kann, sieht man in der Abbildung links. Im Gespräch sind derzeit nicht nur Schnittstellen zu edutags, den evangelischen Medienzentralen und weiteren geeigneten Materialsammlungen, sondern auch eine verbesserte Nutzbarkeit der vorgestellten Materialien, um diese direkt in Arbeitsblätter oder Online-Dokumente übernehmen zu können.
Im Funktionsumfang ähnlich, aber in Bedienung und Design komplett verändert erscheinen die Gruppen und Kurse. NutzerInnen von Facebook und Co. kommen hier auf ihre Kosten. Vieles wirkt vertraut. Gruppenforen, gemeinsame Artikel, Austausch von Materialien sind Teil des Funktionsumfangs von Buddypress, das in in dem Modul gruppen.rpi-virtuell.de zum Einsatz kommt. Wesentlich erweitert wird der bisher bekannte Funktionsumfang durch den sogenannten Activitystream.
Untergruppen erlauben komplexe Szenarien etwa für Gesamtkonferenzen und Arbeitsgruppen
Wie in einem Strom fließen an Schnittstellen ständig die neuesten Aktivitäten der Gruppenmitglieder auf die eigenen oder Gruppenseiten zusammen. Selbst Aktivitäten auf fremden Plattformen können über Feeds in den Activitystream einfließen und so die Gruppe z.B. zur Zentrale aller internen und Lernaktivitäten aller Gruppenmitglieder werden lassen. Neu ist auch die Möglichkeit mehrere Blogs mit einer Gruppe zu verbinden, so dass beispielsweise Lehr- und Lerntagebuch organisch an eine Gruppe angeschlossen werden können.
Verändern wird sich der Austausch von Dateien. Anders als bei der bestehenden Version ist das Handling nicht mehr wie bei den in Verruf geratenen Online-Tauschbörsen, sondern vergleichbar mit Online-Veröffentlichungen, wo die Dateien auf einer Webseite zum Download beschrieben und über einen Link zum Download bereit gestellt werden. Eigene Dateien können also auch in Zukunft in geschützten Gruppen oder in öffentlichen Blogs als Anhang hochgeladen und zum Download zur Verfügung gestellt werden.
Wer darüber hinaus ein Filesharingsystem à la DropBox benötigt, denen können wir zu günstigen Bedingungen eine komplette Owncloud-Instanz vermitteln und in deren Nutzung einführen.
Ich sehe ein , dass man wohl mit der Zeit gehen muss. Aber von dem, was Ihr da schreibt, was man alles machen kann und künftig noch errwarten kann, verstehe ich nicht mal die Hälfte. Meine Sorge ist, dass ich wohl bald nicht mehr teilnehmen kann und Angebote nutzen kann, weil mir das technische know how fehlt. Ich fühle mich geradezu überrollt von der technischen Entwicklung, weil ich ihr nicht auskomme und sie mir in nahezu jedem Lebensbereich wertvolle Zeit stiehlt. Leider bin ich mehr mit “Wie geht das? oder Wie muss ich das machen?” beschäftigt, als mich mit den Inhalten zu beschäftigen. Deswegen macht sich immmer mehr Frust und Unlust breit. Die Freude am Vorbereiten und Unterrichten wird erstickt von den medialen Erwartungen, die an Lehrer gestellt werden.
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Ich sehe ein , dass man wohl mit der Zeit gehen muss. Aber von dem, was Ihr da schreibt, was man alles machen kann und künftig noch errwarten kann, verstehe ich nicht mal die Hälfte. Meine Sorge ist, dass ich wohl bald nicht mehr teilnehmen kann und Angebote nutzen kann, weil mir das technische know how fehlt. Ich fühle mich geradezu überrollt von der technischen Entwicklung, weil ich ihr nicht auskomme und sie mir in nahezu jedem Lebensbereich wertvolle Zeit stiehlt. Leider bin ich mehr mit “Wie geht das? oder Wie muss ich das machen?” beschäftigt, als mich mit den Inhalten zu beschäftigen. Deswegen macht sich immmer mehr Frust und Unlust breit. Die Freude am Vorbereiten und Unterrichten wird erstickt von den medialen Erwartungen, die an Lehrer gestellt werden.