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Theologische und kirchliche Beiträge zum Umgang mit der Coronakrise

Einladung zu einer offenen Debatte – Gedanken zur derzeitigen Lage der Diskussion

Die Seite versammelt theologische und naturwissenschaftliche Texte und Impulse, die die Zusammenhänge von Corona Krise, ökologischer Krise und Nachhaltigkeit beleuchten:

  • Theologische und kirchliche Beiträge zum Umgang mit der Coronakrise
  • Naturwissenschaftliche Zusammenhänge: Woher kommt das Virus?
  • Verhältnis Klimakrise und Coronakrise
  • Wie kann/soll es nach der Coronakrise weitergehen? Was werden wir aus der Coronakrise gelernt haben?
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Ein Gedanke zu „Theologische und kirchliche Beiträge zum Umgang mit der Coronakrise

  • 21. April 2020 um 11:34
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    Ruth Grütter schreibt: “Es scheint so, dass die Corona Krise alle anderen bisherigen Krisen in den letzten Jahrzehnten (Finanzkrise, Flüchtlingskrise, ökologische Krise) in den Schatten stellt.” Sie stellt die Situation später noch einmal in ein anderes Licht. Aber dieser Satz macht deutlich, dass wir in der Aufgeregtheit um den COVID-19 Virus, der so plötzlich und haltlos auch in der reichen Region dieser Welt zuschlägt, die Sicht zu verlieren drohen auf Unterdrückung, Armut und Zerstörung durch die Macht westlicher Gesellschaften und Wirtschaftskreisläufe
    Der Satz Vivian Dittmers, “beide Krisen sind nur durch radikale Solidarität und Kooperation zu lösen, nicht durch Einzelgängertum und Konkurrenz”, legt dann auch deutlich die Finger in die Wunden unseres Systems, dass sich nicht einfügt in ein Gesamt, sondern Menschengemacht ersetzen will.
    Und gerade noch hat die Transformationsforscherin Maja Göpel darauf hingewiesen, dass unser menschliches Schaffen, das Ersatz von Natur als Lösung erachtet, meist verheerende ökonomische und ökologische Folgen hat.
    Am Ende bin ich stärker noch bei Dorothee Sölle als bei Jürgen Moltmann: Unser menschliches Tun riskiert durchaus auch den Tod Gottes aus einer fatalen, überheblichen Fehleinschätzung des Menschens (v.a. aus der Perspektive westlicher Wohnstandsbürger*innen) heraus. Ich glaube, Gott braucht uns jetzt in seinem Mitleiden (am Kreuz; da bin ich wieder bei Moltmann).

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