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79. #relichat – Ausbildung als – Motivation | Ausbildungswege | Erfahrungen | Anregungen

Hier sind die Fragen zum 79. #relichat am 18.03.2020:

20:10 Uhr

F1: Was war deine Motivation Religionslehrer:in zu werden? #relichat

20:20 Uhr

F2: Welchen Ausbildungsweg hast du in den Beruf als Religionslehrer:in genommen? #relichat

20:30 Uhr

F3: Wie hast du die Ansprüche der Ausbildung und die Ausbildung insgesamt erlebt? Gibt es Dinge, die du dir anders gewünscht hättest? #relichat

20:40 Uhr

F4: Was zeichnet gute Ausbilder:innen aus? #relichat

20:50 Uhr

F5: Mache Werbung für deinen Beruf – Warum lohnt es sich Religionslehrer:in zu sein? Alternativ: Kennst du gelungene Werbekampagnen in diesem Bereich? #relichat

Es moderieren René @Reli_mit_Rene und David @WakefieldDavid.

Weitere Informationen unter https://relichat.org

Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell am Comenius-Institut Münster. Kontakt: Mail, Twitter

5 Gedanken zu „79. #relichat – Ausbildung als – Motivation | Ausbildungswege | Erfahrungen | Anregungen

  • 18. März 2020 um 20:03
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    ich wollte mit jungen Menschen nach der Arbeit als Jugendreferent und Diakon weiterarbeiten, gerade im Feld der Schule, die ich durch mein Engagement Schule und Jugendarbeit sehr schätzen gelernt habe.

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  • 18. März 2020 um 20:19
    Permalink

    Mein Ausbildungsweg war ein langer Weg. Er begann 1995 und ist immer noch nicht zu Ende. Mein Weg führte mich dabei über meine Grundausbildung an der Evangelischen Missionschule Unterweissach mit dem Relpäd.- Abschluss , dem sogenannten badischen Schein ( bis zu 6 Stunden Religionsunterricht an einer Regelschule) über den Abschluss eines Berufsschulehrers am RPI Loccum , mit der Zulassung in Baden Württemberg zur ersten Dienstprüfung für Regelschulen und der anschließenden Aufbauquali an der damaligen Ausbildungsstätte Karlshöhe und der zweiten Dienstprüfung als Relgionslehrer. Damit konnte ich in einer Regelschule bis zum Gymnasium bis zur Klasse 10 alle Klassen unterrichten. Mit 55 dann, nach einigen Versuchen einen Master in Religiosnpädagogik zu machen ( Kurse wurden immer wieder abgesagt) durfte ich dann an der mittlerweile umbenannten Evangelsichen Hochschule Luwigsburg und der PH Ludwigsburg meinen Master in Religionspädagogik machen. Den Abschluss feierte ich mit 56 Jahren und bin nun als Religiosnpädgoge an der Berufsschule und dem beruflichen Gymnasium bis Klasse 13 unterwegs. Gleichzeitig noch in einem krichlichen Nachqulifikationsprogramm für 3 Jahre. Also werde ich dann mit 59 ganz fertig sein. Wenn du fragst, ob sich das alles gelohnt hat? Dann sage ich ganz klar YES WE CAN!!!

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  • 18. März 2020 um 20:32
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    Die Ausbildung mit der Kombi Theorie und Praxis war zwar ganz schön zeitintensiv, aber es war richtig gut. Viele der Themen und Inhalte, die wir während der Masterausbildung durchgesprochen und durch Selbststudium uns angeeignet haben, brauche ich jetzt in meiner Tätigkeit. Klar, ich habe den Master – Nebenberuflich studiert, aber durch die festen Tage und die klaren Strukturen der Stundenpläne und festgelegten Vorlesungspläne, konnte ich mit meiner Stammschule meinen Stundenplan um mein Studium herumbauen. Zur Info ich hatte einen vollen Lehrauftrag mit 25 Wochenstunden! Moodle war eine wunderbare Einrichtung und vor allem die Vorlesungen mit den Mitkommilitonen war ein echter Gewinn. Wir hatten richtig gute Professoren, die uns einiges abverlangten, aber das braucht es auch im Umfeld Schule und den dortigen Gegebenheiten. Berufsschule mit seinen interreligiösen Klassen und dem dortigen Reliunterricht braucht ein solides Grundstudium mit Bodenhaftung ( Es war gut, dass wir während des Masterstudiums mit einem Auftrag an einer Berufsschule unterrichtet haben). Auf die Frage, ob man etwas anders machen könnte, ja mehr Zeit für manche spannenden Themen, dafür ein dickes Plus für die Intenstität der Vorlesungen und deren Ansprüche.

    Antwort
  • 18. März 2020 um 20:44
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    Es war gut, dass unsere Professoren teilweise auch aus der Praxis kamen, so blieb nicht alles nur pure Theorie. Für mich muss ein guter/ eine gute Ausbilder*in jemanden sein, der selber gut ausgebildet wurde und mit seinem Wissen bereit ist sich mit den Masterstudierenden auf einen eigenen Lernweg zu begeben. Den Studierenden in seinem Sein auf sein optiamles und refektiertes Wissen zu bringen und ihm dabei die Möglichkeit zu lassen sich zu entwickeln, das ist Ausbildung. Ausbilder , die in großer ” Nürnberger Trichter ” Manier denken, dass der Studierende unwissend ist, die werden ohne Nachhaltigkeit bleiben. Was da vielleicht bleibt, sind die Aufschriebe, die irgendwann einmal dem Papiercontainer zugeführt werden. Empahtie – Unvoreingenommheit und mit Leidenschaft für den Vorlesungstoff, dass sind Personen,die prägen und bleibend in Erinnerung sind und für die man dann als Studierender auch einmal mehrere Nachtschichten einlegt. Der auszubildenden Professor ist immer auch Vorbildner.

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  • 18. März 2020 um 20:53
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    Ein Letztes, für mich und meine Biogarfie, war es das Beste, was mit hat passieren können. Ich bin mit Leidenschaft Religionslehrer und gerade in der Berufsschule. Aber es braucht gerade in diesem Umfeld vorallem jungen Leute!
    Ich werde in neun Jahren in Rente gehen und was dann? Wenn ich dran denke, das der Berufsschule bis zum Jahr 2025 -2030 ca. 15.000 Lehrer fehlen, dann wird mir ganz BANGE!
    Berufsschule ist besser als sein Ruf und wer dort arbeitet wird feststellen, dass es nie langweilig wird. unser Beruf als Religionslehrer ist auf Vielfältigkeit angelegt. Mit im Durchschnitt 15 -20 verschiedenen Klassen in unterschiedlichen Berufssfeldern mit dem beruflichen Gymansium und den Meisterschulen dabei, ist kein Fach an der Schule mit solchen Herausforderungen konfrontiert, wie unser Fach! Ich will kein Mathelehrer oder Deutschlehrer sein, denn nichts geht über dem, über das Leben und den wirklich wichtigen Fragen zu sprechen, diskutieren und interelgiös unterwegs zu sein!!

    Antwort

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