Dienste

Book Creator: Mach dein Buch

Eine einfache und attraktive Möglichkeit, Schüler*innen ihr eigenes digitales Buch erstellen zu lassen, gab´s bisher nur als iPad-App: Book Creator. Ein Buch konnte man gratis erstellen (“One”), für mehr musste bezahlt werden. Seit einigen Monaten ist das Angebot offener: die Beschränkung auf Apple entfällt, allerdings ist man auf Chrome als Browser angewiesen. Texte werden mit Read-Aloud vorgelesen, neben Texten lassen sich Audios und Videos einbinden und die Buchseiten können optisch passend und schön gestaltet werden. Exportierbar im eBook-Format  (auch PDF für Druckbares) lässt sich in einer kostenlosen Testphase auch kollaborativ in Echtzeit gemeinsam am Ergebnis arbeiten. In biblischer Resignation mag man zwar stöhnen, daß damit erst Recht “des vielen Büchermachens kein Ende” (Pred 12,12) mehr ist. Allerdings lernt es sich auch in Reli mit stolzem Selbermachenkönnen besser. Viele Anforderungssituationen lassen sich gerade am Anfang von Sekundarstufe I damit einholen. Hier Anregungsbeispiele:

Bildquellen:

Michael Beisel

Pfr. Michael Beisel ist Studienleiter für Medienpädagogik am Religionspäd. Institut der Evang. Landeskirche in Baden und begutachtet Medien für den Evang. Religionsunterricht am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Er erstellt gerne interaktive Lernbausteine, auch mit h5p sowie digitales Unterrichtsbegleitmaterial zu Filmen für den RU ("Albert Schweitzer - ein Leben für Afrika", "Hitlerjunge Salomon", "Avatar - Aufbruch nach Pandora", "Quarks & Co: Was wir über den Glauben wissen", "Was glaubt Deutschland?" (Planet Schule), "Gezeichnete Seelen" (Planet Schule)

Ein Gedanke zu „Book Creator: Mach dein Buch

  • 27. Dezember 2018 um 10:35
    Permalink

    Vielen Dank für die Idee! Stärker, als bei einer Website, die Bezüge und Kontexte durch Hyperlinks mit einnander verschränkt und den Leser zum Erkunden auch außerhalb des aktuellen Text ermuntert, kann ein E-Book seine Leser*innen wie bei einem gedruckten Buch stärker auf eine “Story” konzentrieren.
    Ich kann mir vorstellen, dass sich mit diesem Format vor allem lineare Stories (Erzählungen, Comics, Journale) visuell umsetzen lassen.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.