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Look Twice: Auf den ersten Blick erscheint vieles unverständlich

Die Werbegesellschaft Demner, Merlicek & Bergmann gewinnt mit der Kampagne „LOOK TWICE“ beim Steirischen Herbst die Wettbewerbspräsentation “Rebranding European Muslims“. Die Präsentation zielt jedoch nicht darauf ab, Muslime neu zu branden sondern den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, und ihnen vor Augen zu führen wie leicht man vorschnell urteilt – und so versäumt, was einem geboten würde, wenn man sich nur ein wenig länger mit dem Thema beschäftigte. Kernstück der Kampagne ist ein Plakat in scheinbar arabischer Schrift, die man auf den zweiten Blick doch lesen kann.

Entwickelt wurde die Kampagne von einem Team um die Kreativdirektoren Francesco Bestagno und Alexander Hofmann. “Unsere Kampagne soll die Menschen zum Nachdenken anregen„, sagt Alexander Hofmann, “dazu, zweimal hinzusehen, das scheinbar Offensichtliche zu hinterfragen.”

Eine Idee für die religiöse Bildung

Die Idee hinter dem Konzept lässt sich auch für die Religionspädagogik und den Religionsunterricht im Kontext interreligiösen/interkulturellen Lernens umsetzen. Warum nicht mit Schülerinnen und Schülern Plakate gestalten, die genau diese Idee aufnehmen und sie spielerisch kreativ weiterentwickeln?

und so geht’s:

Arabische Schriftarten gibt es beispielsweise bei dafont.com, hier “Font Alhambra
Nutzerinnen und Nutzer von rpi-virtuell (also auch Schülerinnen und Schüler) haben es noch einfacher. Mit unserem neuen Online-Bildeditor lassen sich Bilder spielend leicht direkt im Internet-Browser erstellen und bearbeiten.
Dazu lediglich diese Vorlage

in einem eigenen Ordner ablegen, mit der rechten Maustaste das Menü öffnen und auf “Inhalt bearbeiten klicken”:

jetzt öffnet sich die Bildbearbeitung in der die Schriftart “Alhambra” ausgewählt werden kann um kreativ zu werden:

Viel Erfolg!
Selbstgemachte Ideen bitte in die Kommentare!

Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell am Comenius-Institut Münster. Kontakt: Mail, Twitter

6 Gedanken zu „Look Twice: Auf den ersten Blick erscheint vieles unverständlich

  • 26. Oktober 2012 um 9:24
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    Wie kann man das bearbeitete Bild so abspeichern, daß es danach für andere in dem Programm selbst weiterbearbeitbar wird ? Ich fand bei “Speichern” die Option “rpi-virtuell”, keine Ahnung wo es dann abgelegt wird. Und die Option “Eigener Computer”, dann wird es als “jpg” abgespeichert. Vielen Dank für Tipps !

    Antwort
  • 26. Oktober 2012 um 9:27
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    Oh sorry, war ganz doof von mir, natürlich: genauso wie oben, nämlich das neue jpg, sobald Du es in Deinem Ordner mit neuem Namen abgelegt hast, wieder mit Rechtsklick – > Inhalt bearbeiten

    Antwort
  • 26. Oktober 2012 um 9:45
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    Ja, genau. Importieren kann man das Bild auch, indem man den Hyperlink in den Zwischenspeicher lädt (Rechte Maustaste -> “Bild-URL” kopieren / oder einfach Tastenkombination ctrl+c bzw. cmd+c). Und dann in einem beliebigen Benutzerordner auf rpi-virtuell einfügen mit: Rechte Maustaste -> Importieren -> Aus dem Internet -> URL eingeben.
    Abspeichern sollte man immer als .jpg oder .png!

    Antwort
  • 3. Dezember 2012 um 5:58
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    Welcher neue rpi-virtuell-Online-Bildeditor? Wie kommt man denn an den ran?

    Antwort
  • 3. Dezember 2012 um 6:12
    Permalink

    Die eigentlich supermäßige Neuigkeit ist ja der neue rpi-virtuell-Grafikeditor.

    Dazu zwei Bemerkungen: Die Pseudoarabischen Schriften bekomme ich nicht angezeigt. Ich nehme mal an, dass ich sie auf meinem Rechner installiert haben muss, damit die im Online-Grafikeditor rüberkommt (…?)

    Es ist sehr schwer, den Grafikeditor zu starten (zB über eine existierende Vorlagengrafik). Da kommt kein Mensch über 50 (=Lehrer) drauf. Ich empfehle dringend, im Explorer-Menü unter Datei -> Neu eine Rubrik -> Grafik (oder sowas) einzurichten.

    Antwort
  • 1. Februar 2013 um 21:33
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    Ich bekomme nicht mal den ersten Schritt hin…

    Antwort

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