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#WhatTheHope – 6.+7. Juni 2021: Christliche Narrative als Alternativen zu Hass im Netz

Veröffentlicht von Jörg Lohrer am

Inhalt

In den sozialen Medien müssen wir beobachten, dass auch im Namen des christlichen Glaubens #HateSpeech in Form von diskriminierenden und menschenverachtenden Erzählungen und Bildern verbreitet werden. Solche Aussagen werden durch Slogans und Memes transportiert und festigen menschenfeindliche Narrative und Verschwörungsmythen.

Nach einem Einblick in Ergebnisse aktueller Erscheinungsformen diskriminierender Narrative und Einstellungen im kirchlichen und christlichen Kontext – wie Antisemitismus und Rassismus – wollen wir gemeinsam hoffnungsorientierte Gegenerzählungen entwickeln.

Um zu diesen alternativen christlichen Narrativen zu gelangen, die dem Hass standhalten, sammeln wir zunächst gemeinsam theologische Impulse für #HopeSpeech. In einem zweiten Schritt wollen wir die alternativen Erzählungen in digitale Prototypen für die Verwendung und Verbreitung in den sozialen Medien übersetzen und bildlich reduzieren. Für den Transfer in die Praxis übertragen wir die entwickelten Narrative in „Sticker” für Instagram und andere Messenger. Bei dem Seminar erhaltet ihr einen Einblick in die digitale Technik der Entwicklung von „Stickern” und gleichzeitig Impulse, wie ihr diese Techniken auch in eurer eigenen Arbeit, zum Beispiel im Bereich der Medienpädagogik oder Öffentlichkeitsarbeit, einsetzen könnt.

#WhatTheHope ist ein partizipativ ausgerichtetes Seminar mit Werkstattcharakter, die von aktiven Teilnehmenden lebt. Durch Elemente der Methode des „Design Thinkings” können Teilnehmende unterschiedlichen Alters und beruflichen Kontextes ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen.

Eingeladen sind insbesondere Menschen, die im Feld von Kirche, Medien, Bildung, Diskriminierungssensibilität und Öffentlichkeitsarbeit unterwegs sind. Das Seminar wird online mit ausreichend Raum für Pausen und Abwechslung stattfinden.

Hinweis: Eine Teilnahme ist daher auch nur am gesamten Seminar möglich.

Alle Teilnehmenden erhalten zum Seminar per Post Materialien für die kreative Entwicklung von Prototypen, daher ist die Anmeldefrist am 26. Mai 2021 zu beachten. Falls ihr nach Anmeldung wisst, dass ihr doch nicht teilnehmen könnt, bitten wir um rechtzeitige Absage.

Dr. Christian Staffa
Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche
Telefon (030) 203 55 – 411
E-Mail
Kristina Herbst
Projektleitung „DisKursLab – Labor für antisemitismus- und rassismuskritische Bildung & Praxis“
Telefon (030) 203 55 – 516
E-Mail
Timo Versemann
Projektleitung Entwicklung digitaler (Tagungs-)Formate und “Der Teufel auch im Netz”
Telefon (030) 203 55 – 516
E-Mail
Anne Eichhorst
Projektsachbearbeitung „DisKursLab“, Assistenz des Antisemitismusbeauftragten der EKD Dr. Staffa
Telefon (030) 203 55 – 407
E-Mail

Eine Veranstaltung von NetzTeufel in Kooperation mit DisKursLab (Projekte der Ev. Akademie zu Berlin) sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus (BAG K+R) und der Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad. NetzTeufel wird gefördert durch die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD). DisKursLab wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.


Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell am Comenius-Institut Münster. Kontakt: Mail, Twitter

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