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Offen und kostenfrei: Donnerstag 6. Mai – 16 Uhr – relilab-CAFÉ | RUfOERtBILDUNG

Veröffentlicht von Jörg Lohrer am

Am 6. Mai 2021 findet wieder von 16:00-18:00 Uhr eine offene und kostenfreie Fortbildung für Religionslehrkräfte im #relilab-CAFÉ statt. Dieses Mal gibt’s drei Angebote zu Instagram, Hate Speech und Erinnerungskultur!

Zum Fortbildungsformat

Die RUfOERtBILDUNG ist eine offene, digitale Fortbildungsreihe für Religionslehrkräfte im Bundesgebiet. Jeden 1. Donnerstag im Monat treffen sich interessierte Religionspädagog*innen, tauschen sich aus und bilden sich zu Themen eines zeitgemäßen RUs fort. Die digitalen Fortbildungen werden aufgezeichnet und im Anschluss in ein interaktives Video umgewandelt. Dabei werden die Persönlichkeitsrechte und Daten der Teilnehmenden geachtet und ausschließlich die Referent*innen und Moderator*innen eingeblendet.

Weitere Informationen sowie Zugang zur Videokonferenz unter
https://blogs.rpi-virtuell.de/foertbildung

Ablauf

In zwei Fortbildungseinheiten von jeweils 45 Minuten wollen wir uns dem Thema auf religionspädagogischer und psychologischer Ebene annähern:

06. Mai 2021

16:00 Uhr – digitales Willkommenscafé

16:15 Uhr – Instagram – mehr als nur schöne Bilder! Bildungsarbeit mal anders | Paula Nowak

„Gehet hin in alle Welt“ – Social Media könnte man als neuen Marktplatz für die kirchliche Bildungsarbeit bezeichnen! Instagram ist für viele Altersgruppen ein beliebter sozialer Lebensraum geworden. Es bietet die Möglichkeit der Teilhabe und Kreativität, kann Entfernungen überbrücken und ist gemeinschaftsstiftend. Instagram kann in Bildungskontexten vielseitig eingesetzt werden: Sei es, um die eigene Arbeit zu dokumentieren, selbst erstellte Lehrmittel vorzustellen oder aus dem Bildungsalltag Besonderheiten hervorzuheben. Die Möglichkeiten sind vielfältig und der Kreativität sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Nach einem allgemeinen Teil schauen wir konkret in die Erinnerungskultur der Shoa auf Instagram. Ein Team von Schüler*innen hat sich im Rahmen des Religionsunterricht mit der Frage nach Erinnerungsformen in den Sozialen Medien auseinandergesetzt. Was geht, was ist moralisch vertretbar und wo verlieren sich die Grenzen des Aushaltbaren?

Die Mikrofortbildung lädt dazu ein, einen chancenorientierten und kreativen Einsatz von Instagram auszuprobieren, um so einen Mehrwert und eine Ergänzung für die pädagogische Arbeit zu entdecken.

16:15 Uhr – Hybrid-Unterricht im RU | Silke Freund und Friederike Wenisch im Gespräch zur BEST PRACTICE

Erfreulicherweise konnten wir kurzfristig zu einem der drängendsten Themen im RU etwas anbieten: Durchführung von Hybridunterricht. In diesem dialogischen Format stellen Silke Freund, die sich selbst in Sachen Religion an beruflichen Schulen unterwegs ist, und ich erprobte Beispiele aus dem Hybridunterricht wie folgt vor: In einem ersten Teil stellen wir zwei konkrete, exemplarische Unterrichtsbeispiele vor und zeigen deren Organisationsbedarfe auf. Daraufhin stehen wir Ihnen für alle Rückfragen zur Verfügung und freuen uns über weitere Ideen sowie ihre Erfahrungen und Hinweise zur effizienten Gestaltung des neuen Formats Hybridunterricht. Am Ende werden wir uns dann über die Lehrer:innen-Rolle austauschen. Die Mikrofortbildung lädt dazu ein, sich zeit dafür zu nehmen, was zwischen Unterricht und bürokratischem Aufwand leider bei uns Lehrer:innen aus der Praxis viel zu kurz kommt: Der Austausch über ein neues Format von Religionsunterricht, welches wir nun zu erkunden aufgefordert sind.

17:00 Uhr – Eva’s Story – Erinnerungskultur kritisch reflektieren | Linda Kreuzer

Das bin nicht ich – Erinnerungskultur in den Sozialen Medien Die Dimensionen der Shoah für Nachgeborene zu öffnen und konkrete politische Bewusstseinsbildung dadurch fördern zu wollen, kann an Grenzen stoßen. Schüler*innen der 7. (11.Schulstufe) haben sich im Rahmen des Religionsunterricht mit der Frage nach Erinnerungsformen in den sozialen Medien auseinandergesetzt. Was geht, was ist moralisch vertretbar und wo verlieren sich die Grenzen des Aushaltbaren? Am Beispiel Eva.Stories auf Instagram erzählt die Workshop-Einheit von den Erkenntnissen dieses Unterrichtsthemenblocks.

17:00 Uhr – Schule-Evangelisch-Digital – Vernetzungstreffen Evangelische Schulen | Gina Buchwald-Chassée

im Rahmen des Projektes „Digitale Bildung in Evangelischen Schulen“ ab 17 Uhr ein Vernetzungstreffen statt, um weitere Einblicke in das Projekt zu geben und ein erstes Kennenlernen zu ermöglichen. Vorab können Sie sich, Ihre Schule/Einrichtung, möglicherweise auch bereits laufende oder geplante Projekte Ihrer Schule/Einrichtung im Zusammenhang mit Digitalisierung, Ihre Motivation zur Projektteilnahme und/oder digitale Themen, die Sie interessieren und über die Sie mehr erfahren möchten in einem Etherpad eintragen. Das Pad wird auch während der Veranstaltung zur Dokumentation verwendet, sodass Sie auch dann noch Ergänzungen vornehmen können. Auch wenn Sie keine Zeit haben am Vernetzungstreffen teilzunehmen, können Sie das Pad nutzen, um sich und Ihre Schule/Einrichtung den anderen Projektteilnehmenden vorzustellen.

17:45 Uhr – Abschluss und informeller Austausch

Friederike Wenisch
Referentin für Digitalisierung im Bereich religiöser Bildung mit dem Schwerpunkt Religionsunterricht, Pädagogisch-Theologisches Zentrum Stuttgart
Paula Nowak
Studienleiterin für Religionspädagogik im Bereich Mediendidaktik, EKBO.
Linda Kreuzer
Religionspädagogin, Wien
Silke Freund
In Sachen Religion an beruflichen Schulen unterwegs. Wissbegierig und austauschhungrig wenn es um Reliunterricht, Pädagogik, Didaktik und Spiritualität geht

Matthias Wein
Lehrer im Saarland und relilab-CAFÉ Gastgeber

Jörg Lohrer
Religionspädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Comenius-Institut Münster im Leitungsteam von rpi-virtuell.
Gina Buchwald-Chassée 
hat Kommunikationswissenschaft studiert und ist am CI für die Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung zuständig.
Dr. Juliane Ta Van 
arbeitet am CI als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich “Bildung in der Schule” und ist zuständig für Lehrendenbildung, Religionsunterricht und Religionspädagogik.
Joachim Happel
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am CI, Gründer und Leiter von rpi-virtuell, Theologe, Informatiker und Experte für digitale Lerntechnologien. In diesem Projekt kümmert er sich um die technischen Entwicklungen.

Anmeldung

Ihr braucht euch nicht zur Fortbildung anmelden. Nehmt einfach über folgenden Link teil:

Weitere Informationen unter:

https://blogs.rpi-virtuell.de/foertbildung

Bildquellen:

  • relilab-rufoertbildung: Bildrechte beim Autor | CC 0

Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell am Comenius-Institut Münster. Kontakt: Mail, Twitter

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