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Im Krisenmodus? – Corona und die Emotionen

Neben allen gesellschaftlichen Konsequenzen hat die Corona-Krise auch viele innerliche, viele emotionale Folgen. Was macht das mit unseren Gefühlen?

Zwischen Verunsicherung, Angst, Zweifeln und Hoffen hat die Bedrohung durch das Corona-Virus natürlich auch gravierenden Einfluss auf unser Gefühlsleben. “Worrying”: Im Moment ist wohl ein Grundgefühl, ängstlich und sorgenvoll zu sein, vorherrschend, sagt der Philosoph Gunter Gebauer.
Ein Verhalten, das eine Zeit lang eingeübt wird, wird zur Gewohnheit. Unsere Verhaltensweisen bilden eine innere Form. Sie sind ein Bestandteil unseres Habitus geworden. Eine Folge kann ein stärkerer Rückzug auf die Intimität der eigenen Person sein – eine Position der “Weltlosigkeit”, wie Hannah Arendt formulierte.

Ein Abend mit Gunter Gebauer, WDR 5, Das philosphische Radio
55:50 Minuten, Verfügbar bis 24. April 2021

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