Dienste

Gott weint

Worüber Gott weint? Auch auf diese Frage kennt die Werbebranche jetzt die Antwort: Brilliant witzig erzählt im 2min-Clip machen junge Talente der Filmakadamie Baden-Württemberg  ihren preisgekrönten Promo-Job für Hochprozentiges.

[h5p id=”30″]

Alkoholwerbung ist sicher nichts für Jugendliche, wie schon die Jugendschutz-Kontrollfrage des beauftragenden Gin-Herstellers “Tears” zeigt. Doch im religionspädagogischen Unterrichtszusammenhang  kann der Clip als wertvoller Impuls für die Bildungsplandimension “Gott” ab Ende der Sekundarstufe 1 dienen:

Unterrichtsanregungen:
  • Informieren Sie sich über das biologisch-physiologische Phänomen des Weinens bei Menschen. Welche Kennzeichen fallen Ihnen dabei auf?
  • Identifizieren Sie die im Film verwendete Symbolik für Gott und erläutern Sie ihren Bedeutungszusammenhang. Welche Charakteristika von Gottes Wesen werden damit herkömmlich in Verbindung gebracht?
  • Formulieren Sie, was eine christliche Gläubige an Gründen benenennen würde, wenn sie gefragt wird, worüber Gott weint.
  • Was genau beabsichtigt der Clip an wirkungsvoller Werbung für sein Produkt? Zählen Sie dafür Eigenschaftswörter in Vervollständigung des Satzes “Unser Gin ist … ” auf.
  • Formulieren Sie Aussagen von Gott, die mit der Metapher “Gott weint” möglich sind – und welche nicht.
  • Diskutieren Sie: kann man auf diese Weise “mit Gott Werbung machen”? Listen Sie Gründe dafür und dagegen auf.
Bildungsplanbezüge vgl. Bildungspläne B.W. (2016):
  • REV GY Kl. 10, 3.3.4. Gott: Die Schülerinnen und Schüler können “existenzielle Herausforderungen (zum Beispiel …Glück, …, Krisen,…) zu Fragen nach … Wirken Gottes in Beziehung setzen” (Prozessbezogene Kompetenz: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit  – sie können “Situationen erfassen, in denen letzte Fragen nach Grund, Sinn, Ziel und Verantwortung des Lebens aufbrechen“) .
  • REV GY Kl. 11-12, 3.4.3. Gott: Die Schülerinnen und Schüler können “unterschiedliche Zugänge zur Gottesfrage (zum Beispiel …  Theodizee) darstellen.” (Prozessbezogene Kompetenz: Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit  – sie können “religiöse Phänomene und Fragestellungen in ihrem Lebensumfeld wahrnehmen und sie beschreiben.“)

 

 

Bildquellen:

Michael Beisel

Pfr. Michael Beisel ist Lehrkraft für Evang. Religion am Beruflichen Bildungszentrum Ettlingen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.