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Religion als Medikament

Die Satiresendung extra 3 vom 30.03.2016 stellt Religion als Medikament dar:

Ein Film mit absurdem Inhalt, der jedoch Lernimpuls und Ideengenerator für Schülerinnen und Schüler werden kann.

SuS könnten herausgefordert werden, Religion zu beschreiben und Unterschiede wahrzunehmen.
Der neue Bildungsplan für Baden-Württemberg fordert beispielsweise für die gymnasiale Oberstufe:
“Die Schülerinnen und Schüler können (1) sich mit lebensförderlichen und destruktiven Wirkungen von Religion und nichtreligiösen Weltdeutungen auseinandersetzen und (2) Kriterien für einen konstruktiven Umgang mit der Wahrheitsfrage zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen formulieren”.
Das Kerncurriculum in Niedersachsen fordert die Deutungskompetenz: “Gemeinsamkeiten von Konfessionen und Religionen sowie deren Unterschiede benennen und erläutern”.


Mögliche Aufgaben:

    • Man könnte den Film z.B. fiktiv nutzen:
      Gestern hat mich ein Freund mit diesem Beitrag konfrontiert, und meinte: “Die bei extra3 haben doch irgendwie recht, oder?”
      Was hättet ihr geantwortet?
    • Schreibe Packungsbeilagen der jeweiligen Religion!
    • Was ist der Wirkstoff in Religion? Was sollte er sein?
    • Wo liegt der Film daneben? Wo hinkt der Religion-Medikament-Vergleich?
    • Für was ist Religion heilsam? Grenze Indikation – Kontraindikation voneinander ab!
    • Beschreibe Kriterien und Auswirkungen einer “gesunden Dosierung” von Religion!
    • Heilung im Neuen Testament ist mit dem Glauben eng verbunden, wie es zum Ausdruck kommt in der Wendung „dein Glaube hat dir geholfen“ (z. B. Mt 9,22; Mk 10.52; Lk 17,19) – Recherchiere zu Heilung in der Bibel. Beschreibe biblische Zusammenhänge von Religion und Heilung. Was macht einen Unterschied zum Film?

Habt ihr weitere Lernanregungen und Aufgaben? Bitte in die Kommentare!

Jörg Lohrer

Leitungsteam rpi-virtuell am Comenius-Institut Münster. Kontakt: Mail, Twitter

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