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Artothek: Kunst. Bildung. Leben.

Voll von Bildern sind unsere mobilen digitalen Medien: Selfies per Smartphone, Fotos auf dem Tablet, Bilder à gogo oder gegoogelt, Abbilder von Kunstwerken aus aller Welt mit einem Klick auf den eigenen Bildschirm gezoomt.

Bilder, Kunstwerke prägen unser Leben, unsere Existenz. Die mobilen Medien ermöglichen uns nicht nur Kunst zu konsumieren oder zu meditieren, sie erlauben uns selbst kreativ zu werden und unsere Kunstschöpfungen zu teilen.

Was ist Kunst? Wer definiert Kunst? Ist das Kunst oder kann das weg?

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rpi-virtuell, die überkonfessionelle Plattform für Religionspädagogik und Religionsunterricht, hat im Jahr 2014 eine neue Artothek geschaffen mit der Ausrichtung auf Kunst, Bildung und Leben. Zu jeder Ausstellung gehört einerseits eine virtuelle Führung durch die Kunstwerke, die wie auf einer riesigen Wand angebracht sind und andererseits Bilder, welche auf einem Strahl angeordnet sind. Zu jedem Bild passt ein eigener Blogartikel mit Zusatzinformationen. Alle Bilder der Artothek können ebenso im Materialpool von rpi-virtuell gefunden werden.

Artothek. Kunst

Die Artothek versteht sich als Kunstraum. Sie will ein Ort der Begegnung sein. Die Bilder und Abbilder haben keinen zwingenden Anspruch auf anerkannte Kunst. Bei den gezeigten Werken geht es wesentlich um ihren Bezug zu existenziellen, spirituellen und religiösen Themen.

Artothek. Bildung

Die Artothek versteht sich als Impulsgeberin. Sie nutzt das Potential der Kunst, die Wirklichkeit auf eigene Art und Weise zu spiegeln und vor Augen zu führen. Künstlerinnen und Künstlern gelingt es immer wieder, Wesentliches des Lebens vor Augen zu führen und dabei auch Unsichtbares sichtbar zu machen: herausfordernd, auch mal provokativ und zur Förderung von Beweglichkeit.

Artothek. Leben

Die Artothek versteht sich als Anregungsfeld. Sie möchte zum Nachdenken und zum Gespräch über Gott und die Welt einladen – vielleicht auch zur schöpferischen Auseinandersetzung, zum eigenen ästhetischen Experiment. Alle sind eingeladen, sich mit ihren Kunstwerken und Kunsterfahrungen einzubringen.

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Artothek. Mitmachen

An zwei Händen lassen sich derzeit noch die Ausstellungen der neuen Artothek zählen. Doch Mitmachen ist wesentlicher Bestandteil des neuen Konzeptes.

Einerseits dürfen Interessierte gerne im Artothek-Kuratorium mitarbeiten, das derzeit verantwortet wird von Jean-Louis Gindt (Athénée de Luxembourg), Robby Höschele (Experimentelle Bildungsräume im Evang. Jugendwerk in Württemberg), Patrik Scherrer (bildimpuls.de, München) und Jörg Lohrer (wissenschaftlicher Mitarbeiter bei rpi-virtuell).

Die User von rpi-virtuell können das Artothek-Tool in einen eigenen Blog einbauen und eigene Ausstellungen zusammenstellen. Die Anleitung dazu ist demnächst online verfügbar.

Artothek. Entwicklung

Die Artothek, das virtuelle Kunstmuseum in rpi-virtuell, startete 2003 mit einem kunst-historisch orientierten Angebot, das ein Querschnitt der Kunstgeschichte vermittelt. Dieser erste von Andreas Mertin entstandene Teil findet sich inzwischen in der „Eule der Minerva“.

Die ehemalige Abteilung „Ars Sacra“ setzte ihren Schwerpunkt auf zeitgenössische religiöse, spirituelle und religionskritische Kunst. Sie entwickelte sich zwischen 2003 und 2013 zur eigenständigen „rpi ! Artothek“. Die 50 Räume mit ihren rund 500 Bildern bleiben auch weiterhin unverändert bestehen.

Seit Beginn des Jahres 2014 entsteht die neue Artothek von rpi-virtuell in neuem Design, neuer Technik und neuem Konzept.

Alle ausgestellten Werke sind, soweit nicht anders vermerkt, für Bildungszwecke und für Veröffentlichungen im Kontext von rpi-virtuell frei nutzbar.

Zur Artothek: http://artothek.blogs.rpi-virtuell.net/

Jean-Louis Gindt,
Religionslehrer am Athénée de Luxembourg
und freier Mitarbeiter bei rpi-virtuell

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