News https://news.rpi-virtuell.de Neues und Wissenswertes aus dem religionspädagogischen Bildungsbereich Tue, 20 Feb 2018 10:10:09 +0000 de-DE hourly 1 Bacchus https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/20/baccus/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/20/baccus/#respond Tue, 20 Feb 2018 10:04:53 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23146 In kurz & gut stellt der Schweizer Mediendozent Matthias Kuhl in unregelmäßigen Abständen interessante Kurzfilme mit Vorschlägen für den Einsatz im Unterricht vor.

Im Februar 2018 hat er zur Faschingszeit den Film “Bacchus” ausgewählt, der sich im Unterricht nur für die Oberstufe eignet.

Hier finden Sie Bacchus

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Vor 75 Jahren: Das Ende der ‘Weißen Rose’ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/20/vor-75-jahren-das-ende-der-weissen-rose/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/20/vor-75-jahren-das-ende-der-weissen-rose/#comments Tue, 20 Feb 2018 07:23:30 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23140 Vor 75 Jahren wurden die Mitglieder der ‘Weißen Rose’ verhaftet, am 22. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst hingerichtet.

Für Kolleginnen und Kollegen, die im Unterricht an diese starken und wahrhaftigen Persönlichkeiten erinnern wollen, die auch aus einer zutiefst christlichen Überzeugung handelten, haben wir hier einige Materialien zusammengstellt:

 

 

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Zahlen und Fakten 3 D https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/19/zahlen-und-fakten-3-d/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/19/zahlen-und-fakten-3-d/#respond Mon, 19 Feb 2018 08:44:31 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23009 Das interaktive Angebot “Zahlen und Fakten 3D” bietet die Möglichkeit, zu verschiedenen Themen auf eine globale Entdeckungsreise zu gehen. Ob Energie, CO2, Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerung, Migration, Import oder Export: Vergleichen Sie die Regionen und Staaten der Welt miteinander und verfolgen Sie die Entwicklung über mehrere Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Für die meisten Themen zeigt das Angebot nicht nur absolute Zahlen, sondern kann auf Wunsch die Daten auch in Relation zur Einwohneranzahl stellen.

Mit “Zahlen und Fakten 3D” können Sie Infografiken nach Ihren eigenen Vorgaben erstellen und als Grafik-Datei speichern.

Ein Angebot auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung

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kurz und gut https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/17/kurz-und-gut/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/17/kurz-und-gut/#respond Sat, 17 Feb 2018 07:58:08 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23003 Kurzfilme für die Schule
Auf dieser Website stellt Matthias Kuhl, mit den Arbeitsschwerpunkten Religions- und Mediendidaktik an der PH Bern, Kurzfilme und Musikvideos vor, nach ‘Lust und Laune’ aktualisiert, erschlossen für den Unterricht und vielseitig abonnierbar.

Hier geht’s zu kurz und gut

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Videoporträtserie: Pfarrerin werden – Pfarrerin sein https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/16/videoportraetserie-pfarrerin-werden-pfarrerin-sein/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/16/videoportraetserie-pfarrerin-werden-pfarrerin-sein/#respond Fri, 16 Feb 2018 16:41:39 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=22985 Welcher Zauber wohnt dem Anfang des Pfarrerberufs inne? Welche Hoffnungen, Ängste und Herausforderungen sind damit verbunden? Ein Jahr lang haben die Journalisten Markus Bechtold und Anika Kempf von evangelisch.de die angehende Pfarrerin Irmela Büttner mit der Videokamera auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet. Die vierteilige Videoporträtserie zeigt den Tag des Vorsprechens vor dem Kirchenvorstand, den Einzug ins Pfarrhaus, ihren ersten Arbeitstag, die Ordinationsfeier und schließlich ihr Ankommen in der Gemeinde in Offenbach. Die Serie gibt einen Einblick in den Berufsstart junger Pfarrerinnen und Pfarrer.

Hier geht es zur Serie

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TV-Tipps für die Woche vom 17. – 23. Februar 2018 https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/15/tv-tipps-fuer-die-woche-vom-17-23-februar-2018/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/15/tv-tipps-fuer-die-woche-vom-17-23-februar-2018/#respond Thu, 15 Feb 2018 06:50:40 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23121 Die Prozesse gegen die Weiße Rose und die Hinrichtungen der Geschwister Scholl und ihrer Freunde sind jetzt 75 Jahre her. Dies macht sich auch im TV-Programm bemerkbar. Folgende Sendungen könnten für Religionslehrerinnen und Religionslehrer von besonderem Interesse sein:

Samstag, den 17. Februar 2018

Sophie Scholl – “Allen Gewalten zum Trotz…”
Dokumentation 2005
Tagesschau 24, 20.15 – 21.17 Uhr

Die Widerständigen “also machen wir das weiter…”
Tagesschau 24, 21.17 – 22.40 Uhr

 

Sonntg, den 18. Februar 2018

Dieser Film ist komplett OT, aber er ist auf charmante Art unterhaltsam und niveauvoll:

Unter dem Teppich
Arte, 9.25 – 11.15 Uhr

Anschi, Karl-Heinz & Co: Die neuen Medien
ARD-alpha, 10.15  – 10.30 Uhr

Gott und die Welt
Reste für die Armen?
25 Jahre Tafeln in Deutschland
ARD, 17.30 – 18.00 Uhr

Das Mittelalter im Südwesten
Konstanz
D 2014
Phoenix, 21.00 – 21.45 Uhr

Night Will Fall
Dokufilm, GB 2014
MDR, 23.10 – 0.25 Uhr

 

Montag, den 19. Februar 2018

Das alte Gesetz
D 1923
Arte, 23.55 – 2.10 Uhr

 

Dienstag, den 20. Februar 2018

Planet Wissen
Trügerisches Gedächtnis – Manipulierbar und unzuverlässig?
WDR, 13.00 – 14.00 Uhr

Hinter dem Altar
Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche
Italien 2016
Arte, 20.15 – 21.40 Uhr

Kinderhandel mitten in Europa
Deutschland 2018
Arte, 21.55 – 22.50 Uhr

 

Mittwoch, den 21. Februar 2018

Stationen
Widerstand – Wogegen wir uns wehren müssen
Vor 75 Jahren wurden die Geschwister Scholl hingerichtet
BR, 19.00 – 19.30 Uhr

 

Donnerstag, den 22. Februar 2018

ADHS – ein Leben lang
3SAT, 20.15 – 21.00 Uhr

Bomben für die Welt
Doku, D 2017
Phoenix, 20.15 – 21.00 Uhr

Killer-Roboter – Dürfen Maschinen töten?
Doku, D 2017
Phoenix, 21.00 – 22.15 Uhr

Jack
Deutschland 2014
3SAT, 22.25 – 23.59 Uhr

Nah dran
Wie viel braucht der Mensch zum Leben?
MDR, 22.35 – 23.03 Uhr

 

Freitag, den 23. Februar 2017

Hitler und der Papst
Dokumentation, USA 2016
Welt/N24, 20.05 – 22.05 Uhr

 

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IS-Bräute: Der Schrecken der Leere (Filmebesprechung) https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/15/is-braeute-der-schrecken-der-leere-filmebesprechung/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/15/is-braeute-der-schrecken-der-leere-filmebesprechung/#respond Thu, 15 Feb 2018 05:16:49 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23022 Wenn die verliebte 16-Jährige ihrem behüteten Leben hier den Rücken kehrt und dem Jahre älteren Dschihad-Kämpfer als Ehefrau nach Syrien folgt oder selbst ins Terrortraining geht, ist das leider keine PEGIDA-Erfindung – es kann durchaus zur (wenn auch nicht häufigen) traumatischen Erfahrung wohlmeinender Eltern hierzulande werden. Dass das Leben in Vollverschleierung im Extremistenpatriarchat unter Bürgerkriegsbedingungen nicht den erhofften siebten Himmel, sondern die Hölle auf Erden bedeutet, erleben wohl immer mehr Betroffene und suchen bekanntermaßen inzwischen nach (gar nicht so einfach zu erlangenden) Rückkehrgelegenheiten.

Es mag Traum, es mag Verführung gewesen sein – die Herausforderung bleibt: Glaube als totale Hingabe und Selbstverneinung bis in den Tod (in den sogar andere mit hineingerissen werden) – dann meint man es doch erst ernst mit der Religion, oder? Im Religionsunterricht braucht solch alterstypischer Rigorismus (s. hier S.23) dringend seine Bearbeitung. Dabei steht durchaus die Glaubwürdigkeit genormter Erwachsenenfrömmigkeit auf dem Spiel: sie wird in dieser Perspektive als weichgespült, nichtssagend und feige-angepasst wahrgenommen. Zudem bietet sie keine Gegenwehr zu kapitalistischer Ausbeutung und kultureller Fremdbestimmung: die hierbei spürbare Leere ist eigentlich das, worüber sich Religionslehrkräfte Sorgen machen können.

Auch in den Bildungsplänen ist die Herausforderung wahrnehmbar, zwei Filme helfen vielleicht, damit Schülerinnen und Schüler “sich mit lebensförderlichen und destruktiven Wirkungen von Religion … auseinandersetzen (zum Beispiel Freiheit versus Abhängigkeit, Toleranz versus Absolutheitsanspruch, Frieden versus Gewalt, Laizismus versus Gottesstaat)” können (B.-W. 2016, REV GY Kursstufe Kl. 11/12, 3.4.6 Religionen und Weltanschauungen, TK 1).

Beide Spielfilme wählen mit ihren Teenie-Protagonistinnen genau den persönlich-emotionalen Ausgangspunkt, der Eltern am meisten Angst macht: verliebt bis über beide Ohren und ab in den Gotteskrieg! Und beide geben sie nebenbei ein belämmerndes Umgebungsbild von der Institution, in der gerade RU-Lehrkräfte sich nach Kräften um Orientierung bemühen: Schule ist da, wo Schüler*innen überflüssige, für Lebensfragen irrelevante Informationen am …. vorbeigehen. Gut ist immerhin, dass mir das hier im Film gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern vorgeführt wird, ich es also als Relilehrkraft nicht “bringen” muss, sondern gemeinsam mit der Klasse nach Ursachen und Lösungen forschen kann.

DVD-Cover "Take me to the Land of Jihad"
DVD “Take me to the Land of Jihad” ©FILMSORTIMENT.de mit frdl.Gen.

“Take me to the Land of Jihad” D 2016, 15 min. f., Regie: Dettmer, Ph., FSK: LEHR

“Nach einem Party-Absturz ist die 15-jährige Charlotte bei ihren Mitschülern unten durch. Ausgegrenzt und lächerlich gemacht rutscht das Mädchen in eine Krise. Verständnis findet sie bei ihrer islamistischen Freundin Samra, die heimlich nach Syrien gegangen ist und sich dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen hat. Charlotte lässt sich von Samras islamistischer Propaganda anstecken. Nun ist sie es, die sich immer mehr abgrenzt und schließlich davon träumt, Samra nach Syrien zu folgen. Bei einem Streit im Religionsunterricht kommt es zum Bruch: Unverstanden und wütend stürmt Charlotte aus dem Unterricht. Ihre Mutter glaubt an Teenager-Eskapaden, doch Charlottes Entscheidung steht bereits fest.” (Filmsortiment.de, Anbieter Bildungslizenz + Begleitmaterial)

Der schulnahe Kurzspielfilm greift die brisante Thematik auf, indem Motive wie erotikunterlegte Lust auf orientalisch-märchenhafte Abenteuer, kriegerische Bewährungsproben und Sehnsucht nach weltanschaulicher Eindeutigkeit (wo hierzulande nur mühsam ausgehandelter demokratischer Konsens zu haben ist) anschaulich erfahrbar gemacht werden. Der “Beitrag” jugendlichen Mediennutzungsverhaltens und die zweifelhafte Rolle von YouTube-Online-Terrorpropaganda sind wünschenswert deutlich. Mitten im Lehrplanthema Buddhismus (ausgerechnet!) kommt auch so etwas wie Religionsunterricht an der einheimischen Schule vor, womit sich das Fach selbst und seine Relevanz trefflich thematisieren lässt (samt der im Unterricht vermittelten Sicht auf weltanschaulichen Absolutheitsanspruch und religiöse Radikalisierung). Ein offenes Ende spielt die Frage an das Publikum zurück, ob die authentische Protagonistin den Schritt nach Syrien wirklich macht. Oft wird allerdings auch mit Mitteln der Übertreibung gearbeitet, etwa wenn sie sich im Ganzkörper-Nikab in der Sportumkleide erprobt. Schauspielerische Leistungen sind eher übersichtlich (manchmal Probleme der akustischen Verständlichkeit). Das Begleitmaterial kennt leider neben allgemeinen Ratschlägen nur noch (immerhin aber) das Aufführen von Beratungsstellen gegen Radikalisierung.

 

DVD-Cover "Der Himmel wird warten" © Neue Visionen mit frdl. Gen. von Matthias-Film
DVD-Cover “Der Himmel wird warten” © Neue Visionen mit frdl. Gen. von Matthias-Film

“Der Himmel wird warten” F 2016, ca. 101 min., f. Regie: Mention-Schaar, M.-C., FSK: 12

“Das Haus der Familie Bouzaria wird eines Nachts von der Polizei gestürmt, weil die 17-jährige Tochter Sonia mit Dschihadisten in Kontakt stand, die in Frankreich einen Terroranschlag planten. Die ahnungslosen Eltern Catherine und Samir sind bereit alles zu tun, um die junge Extremistin zu bekehren. Während eines strikten Hausarrests ohne Internet und Smartphone findet die wütende Sonia langsam ins frühere Leben zurück. Unterdessen verfällt die 16-jährige, sozial engagierte Christin Mélanie einem jungen Mann, den sie im Internet kennengelernt hat und der sie mit dem Islam vertraut macht und dann zum Dschihad verleitet. Derweil sucht ihre verzweifelte alleinerziehende Mutter Sylvie Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe, die von der engagierten Sozialarbeiterin Dounia Bouzar geleitet wird, die Eltern radikalisierter Jugendlicher berät.” (Matthias-Film, Anbieter Bildungslizenz: Altersempfehlung ab 14 J., ab 9. Klasse)

Der Spielfilm weist durch abgewechselte Zeitebenen und Erzählstränge eine Handlung auf, der man (besonders zu Anfang) nicht leicht folgen kann und die es ratsam erscheinen lässt, ihn nur im Ganzen zu zeigen. Der Zugang zum Extremismus- /Radikalisierungsphänomen ist auch für schulische Zielgruppen ausgezeichnet gewählt: die emotionale Bereitschaft weiblicher Teenies, sich einer geheimnisvollen erotischen Erstbeziehung zu öffnen. Die nachvollziehbare Verführungswirkung ergibt sich aus Bedürfnissen nach Nähe und exklusiver Anerkennung genauso, wie sie die Orientierungsdefizite des westlichen Kulturmodells offenzulegen vermag. Schule muss es sich dabei gefallenlassen, als bestenfalls langweilige Anstalt irrelevanter Informationsanhäufung dargestellt zu werden. Im Mittelpunkt stehen aber die familiären Situationen, die im Selbsthilfegespräch der betroffenen Elternpaare sehr eindrücklich zutage treten. Man kann bei diesen Gelegenheiten zweifeln, ob der Film nicht eher die Elterngeneration als Zielgruppe anspricht. Allerdings dürfte die Perspektivenübernahme für Schülerinnen eine durchaus heilsame Horizonterweiterung ihrer altersbedingt rigoros-rebellischen Sinnsuche in Richtung auf mögliche soziale Nebenwirkungen darstellen. Selbst wenn man aufgrund des frankophonen Backgrounds (der von unserem bundesdeutschen u.a. durch die laizistische Privatstellung von Religion, z.B. Religionsunterricht, doch verschieden ist) leichte Abstriche machen muss, ergeben sich sonst selten erhältliche Einblicke und damit wertvolle Bildungsgewinne: 1. durch die scheibchenweise vorgeführte plausible Verführungstechnik, die sich in Chat-Skripts und mithilfe von IS-Propaganda-Chiffren und -videos entfaltet. Und 2. durch die einzige Nicht-Schauspielerin, die sich selber spielt: “Die Anthropologin Bouzar, Tochter eines Algeriers und einer Korsin, hat vor drei Jahren das französische Zentrum zur Prävention, Entradikalisierung und individueller Betreuung (CPDSI) mitbegründet, dessen Mitarbeiter mittlerweile über 1100 Jugendliche und deren Eltern betreut und durch ihr Deradikalisierungsprogramm begleitet haben.” (Alex Rühle, in: Süddeutsche Zeitung, 22.03.2017) Daher kommen wahrscheinlich auch die Insider-Kenntnisse des Films, die ihn so wertvoll machen. Angeregt durch diesen Film muss im Religionsunterricht neben schon lange überfälliger Materialismus- und Kapitalismuskritik dringend thematisiert werden, ob (und wenn ja, warum) herkömmliche Orientierungsangebote grundgesetzkompatibler Religionsgemeinschaften nicht mehr genügend Anziehungskraft für Jugendliche bieten können. Hier zur epd-Filmkritik.

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Gesprächstipps für die Hosentasche https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/14/gespraechstipps-fuer-die-hosentasche/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/14/gespraechstipps-fuer-die-hosentasche/#respond Wed, 14 Feb 2018 07:53:27 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=22884 Argumentationshilfe gegen rechts

“Das wird man ja wohl noch sagen dürfen” heißt es und dann legen Klienten, Nachbarn oder Kollegen plötzlich mit ausgrenzenden und rechtspopulistischen Sprüchen los. Viele Mitarbeitende der Diakonie kennen diese Situation und wünschen sich eine schnelle erste Argumentationshilfe gegen rechte Stammtischparolen. Die gibt es jetzt bei der Diakonie RWL als Leporello für die Hosentasche.

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Diese Seite bietet noch mehr Informationen zum Umgang mit Angriffen von rechts, zum Beispiel zwei Videos mit Tipps sowie Verlinkungen zu anderen Beratungsseiten.

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EKD veröffentlicht Grundlagen, Standards und Zielsetzungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/13/ekd-veroeffentlicht-grundlagen-standards-und-zielsetzungen-zum-konfessionell-kooperativen-religionsunterricht/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/13/ekd-veroeffentlicht-grundlagen-standards-und-zielsetzungen-zum-konfessionell-kooperativen-religionsunterricht/#respond Tue, 13 Feb 2018 15:19:57 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=23107 Die Gestaltung der religiösen Bildung in einer pluralistischen Gesellschaft ist von großer Bedeutung für das Zusammenleben heute und in der Zukunft. Die öffentliche Schule, insbesondere der Religionsunterricht, ist ein zentraler Ort für religiöses Lernen und religiöse Orientierung. Dabei stellt der auf eine pluralitätsfähige Schule ausgerichtete konfessionell-kooperative Religionsunterricht eine zukunftsweisende Entwicklungsmöglichkeit dar.

„Maßgeblich sollte insgesamt das Anliegen sein, durch konfessionelle Kooperation ein verbessertes Lernangebot zu schaffen, bei dem Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen gestärkt und der Umgang mit bleibenden Unterschieden eingeübt werden kann“, stellt der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, im Vorwort des Textes fest und fährt fort: „Noch ist der Ausbau des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in der Praxis weitgehend unzureichend – mit allen Konsequenzen für die Akzeptanz des christlichen Religionsunterrichts. Auch wenn die Voraussetzungen für einen solchen Unterricht in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind, sollten sich die christlichen Kirchen im Blick auf den Religionsunterricht überall zu offiziell geregelten Formen der Zusammenarbeit verpflichten.“

Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht Grundlagen, Standards und Zielsetzungen. EKD-Texte 128, Februar 2018

Die jetzt veröffentlichten „Grundlagen, Standards und Zielsetzungen des konfessionell-kooperativ erteilten Religionsunterrichts“ nehmen diese Überlegungen auf und geben Impulse für die konkrete Weiterentwicklung der Kooperation. Sie wenden sich an die Verantwortlichen für den Religionsunterricht in den Kirchen, Schulen, Schulverwaltungen und in der Lehrerbildung.

Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht. Grundlagen, Standards und Zielsetzungen“ erscheint als „EKD-Texte 128“. Er hat 20 Seiten und kann zum Stückpreis von 0,70 € über das Kirchenamt der EKD bezogen werden [Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Telefon (0511) 2796-460, Fax (0511) 2796-457 oder E-Mail: versand@ekd.de].

Der Text steht online zum Herunterladen bereit. Inhaltliche Rückfragen beantwortet Matthias Otte, Telefon (0511) 2796-241.

Auf der Webseite der EKD ist der Volltext auch direkt online verfügbar:

Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht

Grundlagen, Standards und Zielsetzungen. EKD-Texte 128, Februar 2018, ISBN 978-3-87843-051-3

 

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Wie junge Christen im Internet über ihren Glauben sprechen https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/13/wie-junge-christen-im-internet-ueber-ihren-glauben-sprechen/ https://news.rpi-virtuell.de/2018/02/13/wie-junge-christen-im-internet-ueber-ihren-glauben-sprechen/#respond Tue, 13 Feb 2018 07:32:28 +0000 https://news.rpi-virtuell.de/?p=22963 “So vielfältig wie wir aussehen und die Welt sehen ist auch unser Glaube. Für den einen ist er Privatsache, ein anderer würde ihn am liebsten der ganzen Menschheit kundtun. Wir haben 12 Beispiele gefunden, wie junge Christen das Internet nutzen, um möglichst vielen von ihrem Leben als Gläubige zu erzählen.”

Ein Artikel auf 360° EVANGELISCH

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