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ARD-Themenwoche 2019 zu “Zukunft Bildung”

Datum/Zeit
Date(s) - 09. November 2019 - 16. November 2019
Ganztägig

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„Zukunft Bildung“ ist der Titel der ARD-Themenwoche 2019, die in diesem Jahr vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) verantwortet wird. Vom  9. bis 16. November 2019 werden im Ersten, in allen Dritten TV-Programmen, im Hörfunk sowie in den Online-Angeboten der ARD unterschiedliche Facetten des Themas beleuchtet.

Bildung wird als Rohstoff in einer globalisierten und digital eng vernetzten Welt immer wichtiger. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen eine höhere Bildung anstreben. Welche Herausforderungen ergeben sich aus diesem Trend im Hinblick auf die Diversität unserer Gesellschaft? Wie sieht der Alltag der Lernenden aus? Wie präsent ist die Digitalisierung in unserem Bildungssystem und welchen Raum sollte sie einnehmen? Mit diesen Fragen und Themenschwerpunkten beschäftigen sich die Programme der ARD in der Themenwoche.

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  • TW 19_Zukunft Bildung_ Logo: ARD

Ein Gedanke zu „ARD-Themenwoche 2019 zu “Zukunft Bildung”

  • 11. November 2019 um 11:50
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    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 26.04.1997 hielt der damalige Bu.-präs. Roman Herzog seine berühmte “Ruck-Rede”. Darin heißt es u.a.: “Bildung muss das Megathema unserer Gesellschaft werden. Wir brauchen einen neuen Aufbruch in der Bildungspolitik, um in der kommenden Wissensgesellschaft bestehen zu können. . . . ” – Es tat sich wenig.
    Kurz nach der Jahrtausendwende hielt ich mehrere Vorträge – aktuell hinsichtlich der PISA-Ergebnisse – zum Thema: “Was muss sich an der Bildung und Erziehung in Deutschland ändern?”
    – Es tat sich nichts!
    Am 06.11.2013 fand mir zu Ehren (wegen 50 Jahren nebenberufl. Tätigkeit an der Volkshochschule Leipzig – mein erster Vortrag am 05. Sept. 1963 (!) hieß “Einführung in die Kybernetik” und enthielt schon damals Begriffe wie Automatisierung, Roboterisierung, Künstl. Intelligenz etc.- ) ein Kolloquium
    statt, auf dem ich in einem Vortrag mehrere drängende Bildungsthemen ansprach.
    – Natürlich tat sich wieder nichts, obwohl Bildungsexperten der Stadt und des Landes anwesend waren! Ich greife hier nur eines von mehreren Themen des Vortrags auf:
    ” . . . Die hohe Abbrecherquote bei Mathematik- und Informatikstudenten ist allgemein bekannt. Das liegt nicht nur daran, dass die Schüler zum Teil mit falschen Vorkenntnissen, was Mathematik und Informatik eigentlich ist und wo diese beiden Wissenschaften inzwischen stehen, an die Hochschulen kommen. Es liegt vor allem an der völlig unzulänglichen Didaktik und Methodik, mit der das Wissen an den Unitäten vorgetragen wird. Es gibt in Deutschland etwa 20 Lehrstühle für Unterrichtsfachdidaktik (oder -methodik) an den allgemeinbildenden Schulen, aber nicht einen einzigen für die Universitäten! Wie gut oder unzulänglich Hochschullehrer ihr Wissen und Können vermitteln, interessiert keinen Menschen! . . . Ein Mann unserer Zeit (Van Lehn) hat ausgeführt: „Es beschämt mich, dass wir Simulatoren für die Ausbildung von Hubschrauberpiloten haben, aber keine für die Ausbildung von Lehrern. Dann müssen die Lehrer an unseren Kindern üben, und das ist für beide Seiten schlecht.“
    Es läge mir am Herzen, noch viel von meinen Erkenntnissen nach langjährigen Erfahrungen einer breiteren Öffentlichkeit mitzteilen, möchte es aber bei den wenigen Anmerkungen belassen.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Dr. Heinz Lohse (Fon 0341 5901017)

    Antwort

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