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Kunst im RU: Pfingsten feiern mit Emil Nolde

Das farbenfrohe und expressive Epochenwerk des norddeutschen Malers von 1909 kann jetzt mitsamt einem Unterrichtsvorschlag für Kl. 5/6 (Lehrplandimension: Kirche) bei medienzentralen.de für Unterricht und Gemeinde heruntergeladen werden (PDF). ACHTUNG: die Medienzentrale Ihrer Kirche oder Diözese muß für ihre Mitglieder die Lizenz erworben haben (im Zweifelsfall dort erkundigen). Das Bild ist Bestandteil der Reihe “Wichtige Bilder der Religionspädagogik“, die von Badens RPI-Direktor Dr. Uwe Hauser kuratiert wird.

Derzeit wird Noldes Verhältnis zum Nationalsozialismus erörtert – es bleibt ambivalent: obwohl  der Maler deutlich rassistisch-antisemitische Ansichten (geprägt von Erfahrungen der Ablehnung in der Berliner Kunstszene in der Vorkriegszeit) hatte, wurden seine Werke als “entartete Kunst” von den Nazis diffamiert, er bekam von ihnen ein Malverbot.

Eine Ausstellung dazu im Hamburger Bahnhof (Museum für Gegenwart) Berlin Emil Nolde – Eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus kann man noch bis zum 15.09.2019 besuchen.

 

 

 

Bildquellen:

Michael Beisel

Pfr. Michael Beisel ist Studienleiter für Medienpädagogik am Religionspäd. Institut der Evang. Landeskirche in Baden und begutachtet Medien für den Evang. Religionsunterricht am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Er erstellt gerne interaktive Lernbausteine, auch mit h5p sowie digitales Unterrichtsbegleitmaterial zu Filmen für den RU ("Albert Schweitzer - ein Leben für Afrika", "Hitlerjunge Salomon", "Avatar - Aufbruch nach Pandora", "Quarks & Co: Was wir über den Glauben wissen", "Was glaubt Deutschland?" (Planet Schule), "Gezeichnete Seelen" (Planet Schule)

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